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Die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal in der Presse:


 

Melancholisch bis verträumt: Eine Weltreise mit Mandolinen
Vielfalt auf hohem Niveau bewies die Mandolinen-Konzertgesellschaft (Makoge) beim Konzert im Mendelssohn Saal.

Der Titel war Programm: Die Mandolinen-Konzertgesellschaft (Makoge) nahm ihre Zuschauer mit auf eine „Musikalische Weltreise“.

Zu einer „Musikalischen Weltreise“ auf hohem Niveau lud die Mandolinen-Konzertgesellschaft (Makoge) am Sonntagabend im gut gefüllten Mendelssohn Saal der Stadthalle. Das Zupforchester kommt gerade zurück vom NRW-Orchester-Wettbewerb, wo es mit „hervorragendem Erfolg“ und 23,2 von 25 Punkten bewertet wurde und als Optionsmeldung zum bundesweiten Orchesterwettbewerb 2012 weitergemeldet wird. Dass sie bestens präpariert sind, zeigten die vom Alter sehr gemischten Musiker an Mandoline, Mandola, Gitarre und Kontrabass beim Konzert: Sie musizierten unter der Leitung von Detlef Tewes nicht nur unglaublich exakt und sicher an allen (auch oft rhythmisch schwierigen) Übergängen, sondern schufen Klanggebilde voller Farben.

Keine Moderation – aber ein reizvolles Programm

Für die Weltreise hatte Tewes ein reizvolles Programm zusammengestellt: Bekannte Stücke wie ein Ungarischer Tanz von Brahms oder Manuel de Fallas „Danza espagnolas“ standen neben lateinamerikanischen traditionell gehaltenen Stücken und modernen Kompositionen voller Klanglichkeit. Schön wäre hierbei eine Moderation gewesen, um die weniger bekannten Komponisten und Stücke etwas einzuordnen.

Das Milchkaffee Trio bewies rasante Virtuosität

Feinfühlig wechselten sich die Stimmen in der Führung ab, reagierten aufeinander und gestalteten die Melodien mal melancholisch, dann wieder beschwingt oder verträumt. Mal herrschten klare Linien vor, dann wieder festliche Harmonien oder tremolierte Klangorgien.

Einen Teil des Konzertes übernahm das Milchkaffee Trio mit den russischen Zwillingsschwestern Elizaveta und Ekaterina Solovey und dem Kolumbianer Diego Felipe Gaitán Lozano. Astor Piazzollas „Fugata“ spielten sie mit rasanter Virtuosität und viel Perkussion. Mit Rossen Balkanskis „Arioso“ und Yasuo Kuwaharas „Weaving Girl“ zeigten sie, zu welchen Techniken auch die Mandolinen in der Lage sind und spielten hervorragend aufeinander abgestimmt.

Mit der vielschichtigen und sehr hübschen Tanz Suite Nr. 2 von Takashi Kubota und einer Zugabe entließ das Orchester schließlich seine Gäste.

Westdeutsche Zeitung, 15. November 2011
 
 
Sanfte Töne und musikalische Meilensteine
Japaner und Wuppertaler musizierten am Sonntag gemeinsam
Mit ihrem Frühlingskonzert mit dem Titel "108 Meilensteine der Musik" hatte sich die Wuppertaler Mandolinen-Konzertgesellschaft ganz besonderen Besuch eingeladen - zu Gast war das Setouchi Festival Mandolin Orchestra aus Japan.
Im Mendelssohn Saal der Stadthalle zeigten die Ensembles ein abwechslungsreiches Programm mit Stücken von den alten Meistern wie Bach und Mozart bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Urmas Sisask und Henrik Gorecki. Die Japaner spielten gar "Black Rain" von Goshi Yoshida, der in Wuppertal studierte.
Wegen des Studiums lebte auch Shogo Miyatake, Leiter des japaniaschen Zupforchesters, viele Jahre in Wuppertal.Die aktuelle Reise ist der Gegenbesuch nach einer Konzertreise deds Wuppertaler Orchesters: 2001 hatten die befreundeten Musiker eine Reihe von Konzerten in Japan gespielt.
Die überwiegend jungen Orchestermitglieder der Mandolinen-Konzertgesellschaft eröffneten den Abend mit dem beschwingten Präludium von Bach. Im weiteren Verlauf wechselten sich ruhigere und schnellere Passagen ab. Zu den dramatischen Tönen von Mozarts Adagio e Fuga tanzte Dirigent und Leiter Detlef Tewes beinahe über die Bühne.
Miyatake fiel im Anschluss vor allem durch seine großen Gesten auf. So entwickelte sich das Triptuque von Yasushi Akutagawa zu einem geradezu spannenden und epischen Stück, in dem die Mandolinen neben Mandola und Gitarre stets im Vordergrund standen.
Zum großen Finale vereinigten sich beide Orchester dann und spielten kraftvoll die Suite von Takashi Kubota - ein Stück, bei dem die Musiker dennoch zeigen konnten, dass so viele Instrumente auch sanft und harmonisch klingen können.

Westdeutsche Zeitung, 24. Mai 2011
 

Mandolinen und Wiener Geschichten
 
Trotz Sonnenschein und warmer Temperaturen - Freunde von klassischer Musik und Mandolinen haben es sich nicht nehmen lassen, die Strauss-Gala im Mendelsohnsaal der historischen Stadthalle am Johannisberg zu besuchen. Die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal hatte zu dem zweistündigen abwechslungsreichen Abend geladen. Die Besucher wurden aber nicht nur musikalisch unterhalten. Schauspieler Hans Richter übernahm die Moderation des Abends, erzählte Geschichten zu Strauss und zu Wien, wo Richter seine Kindheit und Jugend verbracht hatte. Zwischen Walzern und Polkas von Johann Strauss junior und senior sowie dem weniger bekannten Bruder Josef sorgte Richter mit Witz und Charme für Auflockerung zwischen den Stücken. Glanzlichter waren unter anderem die Ouvertüre zur Operette "Die Fledermaus", die Hymne an Wien", wie Richter den Walzer "An der schönen, blauen Donau" nannte, und der Radetzky-Marsch. Zu letzterem wurde, wie auch beim jährlichen Neujahrskonzert in Wien, das Publikum zum Mitmachen animiert. Die Mandolinen verliehen dem ganzen eine zartere Note, begeisterten das Publikum auf der ganzen Linie. Nach tosendem Applaus gab es weitere Zugaben...

Westdeutsche Zeitung, 3. Mai 2010
 

 

Musik spricht für sich: Genuss ohne viele Worte

Das Wuppertaler Ensemble der Mandolinen-Konzertgesellschaft verzichtete auf eine Moderation – und setzte ganz auf festliche Konzertklänge.
 
„Unser Programm bietet Höhepunkte aus der festlichen und virtuosen Musik des Barocks.“ So kündigte Detlef Tewes den Auftritt der Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal in der Stadthalle an. Im Grunde genommen waren das dann auch die einzigen Worte, die der Leiter und Dirigent an diesem Abend offiziell sprach. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Repertoire genau so, wie es auf den zitronengelben Programmzetteln abgedruckt war, ohne jedwede Anmoderation, Erklärung oder Ausführung gespielt.
Den Auftakt machte das etwa 30 Personen starke Ensemble mit Michael Praetorius’ „Tänze aus Terpsichore“. Und wer von den rund 180 Zuhörern – der Mendelssohn Saal war nicht ausverkauft – mehr haben wollte, als sich nur aufs Zuhören zu beschränken, der schaute in den Konzert-Beipackzettel. Dort war einiges Wissenswertes zu erfahren, beispielsweise über die Komponisten des Abends.Der Nachwelt ist Michael Praetorius (1571-1621) vor allem als Musikschriftsteller und Theoretiker in Erinnerung geblieben. Seine beliebte Sammlung weltlicher Tänze, eben jenen „Tänze aus Terpsichore“, hatte er nach gleichnamiger griechischer Muse des Tanzes benannt. Doch nicht nur über Girolamo Frescobaldi oder John Dowland gab es Einiges zu erfahren. Erstgenannter war bereits in jüngsten Jahren Organist am Petersdom.
Die von ihm komponierte „Aria detta la Frescobalda“ wurde als Gitarrensolo von dem 1992 geborenen Felix Siebeneicker vorgetragen. Der wiederum kann nicht bloß gut Gitarre spielen, was er schon nach wenigen Takten eindrucksvoll bewies, Insider kennen ihn auch als Bass im Männerchor der Wuppertaler Kurrende.
Siebeneicker blieb nicht der einzige Solist. Nach der Pause trat Flötist Karsten Greth zusammen mit dem Zupforchester an, um Georg Philipp Telemanns Konzert in h-Moll TWV 51 ohne Fehl und Tadel zu spielen. Ein Wiedersehen gab es ebenso mit Antje Bischof, der aus Wuppertal stammenden Sopranistin. Insgesamt drei Lieder trug sie vor. Zunächst ließ sie anrührend „Flow my Tears“ erklingen, ehe sie „Music for a While“ und „Hark! The ech’ing Air“, beide von Henry Purcell, ertönen ließ.
Einen klangvollen Genuss bescherten auch Julia Hoppe und Maren Littkemann an den Mandolinen ebenso wie Katrin Eisenacher an der Mandola.

Westdeutsche Zeitung, 11. November 2009
 

Musik zwischen Himmel und Erde
Die Mandolinen-Konzertgesellschaft ehrt Hartmut Klug

Hartmut Klug hat die Geschichte der Mandolinen-Konzertgesellschaft maßgeblich mitgeprägt. Dafür bedankte sich das Orchester am Sonntag in der Stadthalle mit einer Hommage zum 80. Geburtstag des früheren Leiters. Das Orchester hatte unter der Leitung von Detlef Tewes ein buntes Programm zusammengestellt, das Klug vielseitig präsentierte -–zuerst als Komponisten. Jochen Bauer (Bariton) verlieh sowohl dem „Woyzeck Tango I + II“ als als auch den „Trois Chansons“ nach Texten von Jaques Prevert schauspielerische und sängerische Tiefe.
Dann zeigte sich Klug als Sprecher. In der Eigenkomposition „Von der himmlischen Musik“ stellte er mit einem Augenzwinkern die musikalische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Situation im Himmel und auf der Erde dar. Außerdem ließen sich in einem der Majolika-Säle kleine Scherenschnitte und andere Kunstwerke Klugs bewundern.
Tewes ergänzte das Programm mit modernen „Klassikern“ der Zupforchesterprogramms: Werke von Antonius Streichardt, Fritz Christian Gerhardt und Christoffer Grafschmidt verdeutlichten die von Klug initiierte Liebe des Orchesters zu Neuer Musik. Schade, dass er nicht auch noch (s)eine Zugabe dirigierte: ein „Souvenir de Paris“.

Westdeutsche Zeitung, 18. November 2008
 

Mandolinen im Einsatz für den guten Zweck
Reiner-Röhrig-Fonds - Kinderkonzert bringt 838 Euro ein

"Wer spielt denn da mit uns...?"- unter diesem Motto stellte die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal (musikalische Leitung: Detlef Tewes) ihr Orchester am Samstag in einem Kinderkonzert im Festsaal der Rudolf-Steiner-Schule vor.
Dass in einem Zupforchester keine Geige mitspielen darf, aber dafür viele Mandolinen, Mandolen, Gitarren und ein Kontrabass erkennen die Kinder mit Hilfe der Moderatorin Julia Hoppe schnell. Aber auch, als alle Stühle besetzt sind, spielt das Orchester nicht zusammen. Dafür sorgt der Dirigent Markus Grau. Mit ihm gelingt es, das Lied "Bruder Jakob" gemeinsam mit Orchester und Publikum sogar als dreistimmigen Kanon zu musizieren.
Musikalisch geht es nach dieser Mitmachaktion mit einem Herbst-Konzert weiter. Im Konzert von Antonio Vivaldi RV 93 stellen die Solisten Davina Fisseler (Mandoline, erster Satz) und Felix Siebeneicker (Gitarre zweiter Satz) den Herbstwind dar. Zuerst abwechselnd stürmisch und ruhig, dann ganz sanft. Im ersten Satz von Vivaldis Konzert RV 445 unterhält sich anschließend die Solistin Dorothea Höpfner (Blockflöte) mit dem Orchester. Zwischen den Solo-Teilen dürfen die Orchesterinstrumente auch ausprobiert werden. Das lockt schließlich auch die letzten Kinder auf die Bühne. Hier wäre es jedoch schön gewesen, das Lied "Bruder Jakob" noch einmal mit einem spontanen Kinder-Zupforchester aufzugreifen. Denn durch die Unterbrechung fällt der Spannungsbogen der Herbstgeschichte ab.
Alles erfüllt jedoch einen guten Zweck. Karin Röhrig, Initiatorin der Veranstaltung, kann sich am Ende über 838 Euro freuen. Sie sammelt im Rahmen der Reiner-Röhrig-Gedächtnisfonds Spenden, um schwer erkrankte Menschen schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Auch der Erlösd der diesjährigen Benefiztages kommt ihnen zugute. Nähere Infos gibt es unter  www.makoge-wuppertal.de und www.rrgfonds-ev.de.
 

Westdeutsche Zeitung, 27. Oktober 2008
 

Sternstunden mit Mandolinen

Es ist ein Rundgang durch die zeitgenössische Musik, den die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal bei ihrem Konzert im gut halbvollen Mendelssohn Saal der Stadthalle bietet. Von sieben Werken wurden fünf in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts oder schon im 21. Jahrhundert komponiert, viele davon extra für die Konzertgesellschaft.So stellen die 35 Musiker auch die Uraufführung von „Electric Flower“ von Thomas Beimel vor. Dabei kombiniert der Wuppertaler Komponist eine E-Gitarre mit den Mandolinen und Gitarren. Recht laut erscheint der solistische Beginn des E-Gitarristen Harald Eller erst einmal nach den dezenten Zupf-Klängen. Nach und nach steigt das Orchester dazu ein, schichtet im Nebeneinander mit der E-Gitarre 3-Ton-Folgen und dissonante Klänge aufeinander. Nach etwa zehn Minuten endet das gleichmäßig ohne Steigerung dahinwabernde Stück dann abrupt. Die meisten Zuhörer applaudieren, es gibt aber auch einzelne empörte Unmutsbekundungen. Dass zeitgenössische Musik nicht zwangsweise dissonant und anstrengend sein muss, zeigen hingegen die Werke von Sisask, Hesse und Streichhardt: Sisasks „Wassermann“ und „Löwe“ aus den Sternzeichen erinnern an Entspannungsmusik. Melodiös schwingt sich ein verträumtes Thema in Wellen über flirrenden Tremolo-Harmonien, während sich der Löwe zupackend und abenteuerlustig gibt. Lutz-Werner Hesse beginnt seine Introduktion aus „Nacht- und Tagstücke“ mit rhythmischem Klopfen auf den Mandolinen-Korpi und bietet dann harmonisch ausgeweitete Melodie-Linien, die immer wieder abrupt abbrechen. Antonius Streichhardt orientiert sich in seinen „Fresken“ an höfischer Barockmusik – mit einem großspurigen Beginn, hübschen, schmeichelnden Mandolinen-Melodien und einer Fuge.Die Mitglieder der Konzertgesellschaft unter der Leitung von Detlef Tewes zeigen sich diesen vielfältigen Anforderungen gewachsen: Sie spielen Melodie-Linien exakt wie ein Instrument, phrasieren passend, übergeben sich Motive bruchlos durch die Instrumentalgruppen. Zusätzlich präsentiert das Gitarrenduo CeCoria mit Begleitung der Konzertgesellschaft das Konzert für zwei Gitarren und Flöte von Guido Santorsola. Celia Preuschoff und Corinna Schäfer spielen perfekt aufeinander abgestimmt die virtuosen Läufe und fein verwobenen Töne. Dazu bläst Karsten Greth innige, lautmalerische Querflöten-Töne.

Westdeutsche Zeitung, 21. April 2008
 

Abwechslungsreiche Klangbilder

Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers hat am Sonntag in der reformierten Kirche den "3. Niedergrafschafter Kultursommer" eröffnet. Er konnte dafür renommierte Gäste willkommen heißen: die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal... Das "Concierto für zwei Gitarren und Zupforchester mit Flöte" des uruguayischen Komponisten Guido Santorsola eröffnete den Nachmittag. Das fremdartig wirkende Klanggebilde beginnt mit einer statisch-meditativen Verzierung der Soloflöte, die von polyphonen Gitarrenpassagen weitergeführt werden... Durchweg zeigten Solistinnen und Ensemble technisch und musikalisch eine hochklassige Interpretation...
Ihrem Ruf nach ist die Mandoline ein Volksmusikinstrument.. doch hat sie sich... längst von diesem Genre emanzipiert. An dieser Emanzipation hat die Wuppertaler Konzertgesellschaft einen bedeutenden Anteil. Davon konnten sich die Zuhörer in Uelsen umfassend überzeugen.

Grafschafter Nachrichten 15. April 2008
 

Preisverdächtige Musiker haben Frühlingsgefühle
Die Mandolinen-Konzertgesellschaft sichert eine Auszeichnung nach der anderen ...

Es ist kein Zufall, dass Wuppertal die einzige Mandolinen-Professur Deutschlands besitzt. Die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal sorgt schon seit vielen Jahren für qualifizierten nachwuchs an einem Instrument, das heute wenig populär ist.
Regelmäßig gewinnt das Ensemble erste Preise beim Deutschen Orchesterwettbewerb, präsentiert Uraufführungen zeitgenössischer Werke und spielt Aufnahmen für Rundfunkstationen. Dabei war zu Beginn der musikalische Aspekt nur Nebensache: 1919 taten sich ein paar Leute zusammen, um gemeinsam zu wandern und zu musizieren.
Bald jedoch wagten sie die ersten Konzerte. 1921 lagen dabei die Eintrittspreise noch bei gerade einmal 1,50 Mark. Schon 1925 spielte das Orchester die erste Live-Rundfunkaufnahme.
Mit der Machtübernahme der Nazis wurde jedoch das Orchester infiltriert. Der Dirigent und Sozialdemokrat Ludwig Mauelshagen wurde angefeindet und gründete eine neues Ensemble, die Mandolinen-Konzertgesellschaft Elberfeld. Nach dem Krieg formierte sie sich schnell wieder, wobei die Beschaffung von Noten und Instrumenten allerdings schwierig war.
Schon in den 50er Jahren jedoch hatte das Ensemble eine so hohe Qualität, dass es mehrmals Tonbandaufnahmen für den WDR einspielte. Eine neue Ära leitete 1968 Hartmut Klug ein, der dem Orchester zeitgenössische Musik nahe brachte. "Wir haben eine wunderbare zeit miteinander verbracht", schwärmt der Vereinsvorsitzende Peter Flache noch heute. In diese Zeit fielen auch Konzertreisen nach Beer Sheva (1981) und Kosice (1987).
Seit zehn Jahren leitet nun Detlef Tewes die Mandolinen-Konzertgesellschaft und hat das Niveau weiter gesteigert. Obwohl er vor zwei Jahren in den Schwarzwald gezogen ist, reist er jeden Montag per ICE zur Probe an. Immer wieder kommen auch Komponisten aus der Region auf das Orchester zu, das bereitwillig ein bis zwei Uraufführungen pro Jahr spielt. "Wir können da nicht so viel Rücksicht auf unsere Zuhörer nehmen", sagt Flasche. "Wir machen das gerne".
So gewann die makoge beim Orchesterwettbewerb in Osnabrück den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes. Ein weiteres Anliegen ist den Musikern die Nachwuchsförderung. Schon in den Nachkriegsjahren spielten sie Konzerte für Kinder.
Heute arbeiten sie eng mit verschiedenen Wuppertaler Musikschulen zusammen, stellen Instrumente, präsentieren ihr Ensemble bei Konzerten. 16 Jahre jung sind die jüngsten der 35 Musiker, die ältesten 70 Jahre. "Man muss wochen- und monatelang gucken, dass man immer ein bisschen mehr spielt", erinnert sich der zweite Vorsitzende Henrik Lube an seine Anfänge. Doch bald gehören auch die Neulinge fest zum Orchester, das 10 bis 15 Konzerte im Jahr spielt, regelmäßig Tourneen unternimmt und schon vier CDs eingespielt hat.
 

Westdeutsche Zeitung, 29. März 2008
 

Nachwuchspreis geht nach Wuppertal

Die Bergische Musikschule und die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal wurden gemeinsam mit dem 1. Preis des Sparda-MusikNetzWerkes in der Kategorie "Nachwuchs" ausgezeichnet... Die zu den deutschen Spitzenensembles zählende Mandolinen-Konzertgesellschaft hat es immer wieder verstanden, junge SpielerInnen in das Orchester zu integrieren und damit Nachwuchsprobleme, wie sie anderswo festzustellen sind, vermieden. Nach wie vor unterstützt die "makoge wuppertal" zahlreiche Projekte der Bergischen Musikschule, so beispielsweise aktuell ein neues Angebot mit elektrischer Mandoline - in Deutschland noch wenig bekannt. Weitere Konzerte für Kinder sowie ein gemeinsames "Projektensemble" für Zupfergehören zu den geplanten Aktivitäten der nächsten Zeit.

Concertino IV/2007
 

Puzzlespiel mit Streicheleinheiten
In der Stadthalle ging es nicht nur klassisch zu. Das Wuppertaler Orchester präsemtierte eine Uraufführung

Das Orchester ... eröffnete den kurzweiligen Abend mit Christopher Grafschmidts Werk "Puzzlebaum", das sich wie ein Puzzle aus verschiedenen Orchestergruppen zusammensetzt ... Da für die Besetzung nur wenige Werke existieren, vergibt die Mandolinen-Konzertgesellschaft immer wieder Kompositionsaufträge. So gab es auch am Sonntagabend eine Uraufführung: Cathy Millikens "Pieces 1-6". Die verschiedenen Stücke, inspiriert von dem Gedicht "Objects" von Gertrude Stein , schwankten zwischen "Weilen und Wendigsein", so die Komponistin. Dafür griff sie bei der Komposition auf verschiedene Techniken zurück: Mit Babyhaar-Bürsten zum Beispiel streichelten die Spieler die Saiten ihrer Instrumente. Durch Stampf- und Klopfrhythmen verwandeln sich Mandolinen und Gitarren von Melodie- zu Percussionsinstrumenten ...

WZ vom  31. Oktober 2007


Schwungvolle Zupfmusiker entdecken die leichte Muse

Wuppertaler glänzen mit Salonmusik in der Stadthalle

Die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal ist bekannt für seriöse Konzertprogramme. Aber warum immer hartnäckig an dieser Tradition festhalten? Am Sonntagabend wechselten die Musiker das Fach und pflegten in der Stadthalle die leichtere Muse: die Salonmusik. Auch auf diesem Feld bewegten sie sich traumhaft sicher und sorgten unter Leitung von Detlef Tewes für einen unterhaltsamen Abend.
Überwiegend mediterran ging es zur Sache ... Unter Tewes' Leitung spielten die Wuppertaler Zupfmusiker sehr vital und stilsicher... Am Ende gab es frenetischen Beifall, wofür sich die Mandolinen-Konzertgesellschaft mit einem italienischen Stück bedankte.

WZ vom  15. Mai 2007


So machen Konzerte Kindern Spaß

Mandolinen-Konzertgesellschaft begeisterte in der alten Schmiede der Firma Knipex

Cronenberg. Was nichts kostet, ist nichts'' Wer eines der beiden Kinderkonzerte der Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal e.V. in der Alten Schmiede der Firma Knipex miterlebt hat, wird vehement widersprechen: Bei freiem Eintritt wurde den kleinen Konzertbesuchern ein großes Musikerlebnis geboten, ein Konzert, dass das schaffte, worauf es abzielte: die Lust an der Musik zu wecken und es vielleicht sogar einmal selbst mit einem Instrument zu versuchen.

Rund 200 Besucher nahmen das Geschenk der Firma Knipex am vergangenen Sonntag an. Während es draußen hagelte, wurde den Zuhörern eine musikalische Frühlingsimpression geboten. Detlef Tewes und sein Orchester spielten ein kurzes Stück von Grieg („Norwegische Tänze") und eine Fuge von Mozart, Renate Bergner erzählte die Geschichte vom Zwerg und dem Bär, es wurde gemeinsam gesungen und nicht zuletzt durften sich die Kinder auch selbst auf den Instrumenten üben - „Hören, sehen und spüren", der Untertitel des Konzertes, hatte nicht zu viel versprochen.

Nicht nur das Programm war kindgerecht. Ein Erlebnis war allein, wie makoge-Dirigent Detlef Tewes durch das Konzert führte. Ein Elfenbeinturm war weit und breit nicht in Sicht - unkompliziert und mit spürbarer Freude agierten Tewes und seine 35 Musiker, wurden Kinder immer wieder einbezogen - so spaßig kann „ernste"  Musik sein! Kein Wunder: Die bereits 1934 gegründete Mandolinen-Konzertgesellschaft spielt schon seit 1970 für Kinder und ist Erfinder der „Sitzkissen-Konzerte".
Aber auch die Erwachsenen hatten ihren Spaß - oder haben Sie schon einmal „Bruder Jakob" im Kanon auf Deutsch, Englisch und Französich gleichzeitig gesungen''?  Das geht und klang sogar richtig gut - wie das gesamte Konzert!

Cronenberger Woche  -  23. März 2007


Schmissiger Wuppertaler Marsch auf Mandolinenart

Jüdische Kulturtage im Rheinland  -  Zupfmusik und Tanz

Die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal ist bekannt für Programme, deren Inhalte häufig jenseits des gewohnten Repertoires liegen. In der Unterbarmer Hauptkirche kombinierte sie im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Musik mit Tanz. Zu hören gab es gemäßigte moderne Musik von hier so gut wie unbekannten jüdischen Komponisten.

Unter der umsichtigen Leitung von Detlef Tewes zeigte sich das Zupforchester bestens disponiert. Solistisch glänzte die junge Mandolinenspielerin Julia Hoppe. Auch Elena Kofinä und Irina Castillo (Folkwang-Hochschule Essen) präsentierten sich als talentierte Nachwuchskünstler.

Selbstredend wurde noch eine Zugabe erklatscht: Der schmissige „Wuppertaler Mandolinenmarsch" Benjamin Bilskys wurde uraufgeführt. Die Tinte auf den Notenblättern war aber noch so frisch, dass die Konzertgesellschaft keine Zeit zum Proben hatte. „Prima vista" (aus dem Stegreif) gelang ihr trotzdem ein temperamentvoller, packender Konzertausklang

WZ vom 14.3.2007

 

20.5.2006 - Clicking Symphony
WZ  vom 23.5.2006

Höhepunkte in kleinen Häppchen

CD "In concert"
WZ -online  vom 17.5.2006

 

4.12.2005 - Adventskonzert
WZ  vom 6.12.2005

13.11.2005 - Sternstunden der Zupfmusik
WZ  vom 15.11.2005

Spanische Impressionen in der Stadthalle

17.4.2005 - Spanische Impressionen
WZ Online vom 20.4.2005

Klänge wecken die Phantasie

26.2.2005 - Rönsahler Kirchenkonzert
Meinerzhagener Zeitung vom 28.2.2005

 

14.11.2004 - Festliches Konzert
WZ vom 17.6.2004

13.6.2004 - Baglama trifft Mandoline
WZ vom 15.6.2004

6. Deutscher Orchesterwettbewerb Osnabrück 2004
WZ 12.6.2004

9. Mai 2004 - Musik und Literatur
WZ vom 12.5.2004

Concertino 1/2004

16.11.2003 - Gegenüberstellung- Alte Musik - Zeitgenössische Musik
WZ vom 18.11.2003

3.10.2003 - Deutscher Orchesterwettbewerb   Landeswettbewerb NRW
WZ vom 7.10.2003

30.3.2003 - Wiener Charme
WZ vom  1.4.2003

8.12.2003 - Adventskonzert
WZ vom  13.12.2002

8.11.2002 - Zupfmusik klassisch
WZ vom 23.11.2002


30.5. - 2.6.2002 - eurofestival Friedrichshafen
Südkurier  31.5.2002

"100 Jahre Zupfmusik"
30.5. - 2.6.2002 - eurofestival Friedrichshafen
Südkurier online 3.6.2002


12.5.2002 - Festa della mamma
WZ vom 15. 5.2002


28.4.2002 - Sternenklänge
WZ vom 3.5.2002


25.11.2001 - Symphonische Zupfmusik
WZ vom 27.11.2001

 
9.9.2001 - Mandolinen und Gänsebraten
WZ vom 12.9.2001

 
31.3.2001 - Fiamme
WZ vom 3.4.2001

 


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